Archiv der Kategorie: Sportliches

Mr. P – The Faster Blade

Pascal Sittmann wird hessischer Tête-Meister in Hungen

Ein Bericht von Michael Lewicki

 

Pascal Sittmann ist neuer Hessischer Tête-Meister. Sehr überzeugend übernahm der amtierende hessische Vizemeister der Tireure am 13. März den Titel des Vorjahressieger Peter Henrici. Somit bleibt der „Meistertitel“ weitere zwölf Monate im Besitz des Frankfurter Pétanque Clubs. Bereits in den ersten Runden deutete sich an, dass Pascal spielerisch einen guten Tag erwischt hatte. Sein stetiges Training über die gesamte Off-Season und seine durch den ansprechenden Auftritt beim diesjährigen Länderpokal gewonnene Sicherheit, ließem Großes erahnen. Sein zeitweise fehlerfreies Spielen bekam im Viertelfinale Sabine Wagener zu spüren. Sabine begann die Partie sehr solide mit gut gelegten Boules, die aber von Pascal sicher entsorgt wurden.

 

Mit zunehmender Spielzeit konnte der Frankfurter die Begegnung bestimmen und letztendlich auch deutlich für sich entscheiden. Im Halbfinale kam es zum Spitzenspiel gegen Michael Groth, einem Akteur der sich seit Jahren in der hessischen Spitze aufhält und sich mehr als nur etabliert hat. Groth ist nicht nur Denker und Lenker der Heuchelheimer, sondern auch ein Spieler, welcher als äußerst schwer zu knacken gilt. Pascal, nicht einmal so alt wie Groth‘s Boulekarriere andauert, zeigte sein A-Game und bezwang den Heuchelheimer mit einer Fanny.

The faster blade continued to slam! Im Finale stand er dann Dang van Dung vom PC Gründau gegenüber. Der geflohene Ex-Frankfurter hielt sich im Finale recht tapfer, verlor aber am Ende verdient.

Pascal und Friedrich Sittmann
Pascal mit Coach und Papa Friedrich in einer Trainingspause

Besonders für Pascal freue ich mich, denn er hat letztes Jahr viel in sein Training investiert. Gemeinsam mit seinem Vater und seinem Bruder Timo waren die Jungs oft auf dem Bouleplatz zu sehen. Pascal wurde also über die vergangene Saison geschult und konnte seine Fähigkeiten deutlich verbessern. Vielleicht hätte dies seinem Endspielgegner auch gut getan, denn wie man sieht reicht der lange Arm des 1. Frankfurter Pétanque Clubs bis in das Finale.

Und dann freute sich auch noch der Landesverband über einen ganz besonderen Rekord …
Lest selbst auf  http://hessen-petanque.de/content/view/617/66/

Erster Titel der Saison 2011

Ein Bericht von Michael Lewicki

Der erste zu vergebene Titel der Saison geht nach Frankfurt. Am 23. Januar sicherten sich die Akteure der umstrukturierten A-Mannschaft des 1. Frankfurter Pétanque Clubs die hessische Indoor-Vereinsmeisterschaft – am Ende zwar nur äußerst knapp durch das bessere Spielpunkteverhältnis, aber allemal verdient.

Die Heuchelheimer hatten die Tabellen nach dem 2. Spieltag angeführt, konnten jedoch Ihre Spielperformance nicht konservieren. Aus unerklärlichen Gründen knickten sie wie zarte Grashalme beim geringsten Gegenwind ein. Auch ihr Vorzeigeathlet und Kaderspieler Michael Groth, welcher derzeit in sehr guter Form ist, ließ sich spielerisch von seiner Mannschaft verstümmeln. Während sich Heuchelheim, in der entscheidenden letzten Runde, gegen Dieburg fast vor Aufregung in die Hosen machten, spielte der 1.FPC seine volle Routine aus und besiegte Langenselbold mit 13:1 und 13:2.

Mein sportliches Fazit dieser Veranstaltung fällt positiv aus. Alle Spieler waren in guter Frühform und konnten ihr Leistungspotenzial zum größten Teil ausschöpfen. Jetzt heißt es weiter fleißig trainieren, um sich im Frühjahr in Topform zu präsentieren. Ich möchte mich noch abschließend bei allen bedanken, als Eventorganisator und sportlicher Leiter dieser drei Spieltage habe ich mich sehr wohlgefühlt, und könnte mir ein weiteres Engagement für die Outdoor-Saison gut vorstellen.

Die zweite Mannschaft des 1. FPC holt sich den Titel

in der 2. Hessenliga Gruppe A.

Ein Bericht von Michael Lewicki

Nach vier langen Spieltagen und allen Wetterkapriolen zum Trotz, blieben die Bockenheimer über die gesamte Saison ungeschlagen. Auch am vergangenen Spieltag kamen die Gegner nie über die Statistenrolle hinaus. Einzig die Equipe aus Dreieichenhain bot den Meistern von der Franz-Rücker-Allee die Stirn. Die Truppe um André Wagener gewann zwei der fünf Spiele gegen den 1.FPC. Mit etwas mehr Konstanz im Spiel könnte die junge Truppe nächstes Jahr ein Geheimfavorit sein. Es wäre sehr schön, wenn diese ordentliche Jugendarbeit sportlich Früchte tragen würde.

Das Resümee der abgelaufenen Saison ist befriedigend bis gut. Ich denke, man hätte an zwei Spieltagen mit einem Spieler mehr antreten sollen. Gerne hätte man auch eine Nachnominierung vornehmen dürfen. Speziell am dritten Spieltag war es extrem anstrengend, nur in Minimalbesetzung anzutreten (Anmerkung von Michaela aus dem  frisch in die 2. Liga abgestiegenen Team 1. FPC 1:  Wem sagst du das!). Für die nächste Saison sollte der Kader deutlich größer sein, um sich nicht unnötig in die Bredouille zu bringen. Spielerisch war es auf ansprechendem Niveau, mit möglichen Leistungssteigerungen nach oben. Wir sind alle sehr gespannt, wie sich die Spielzeit 2011 personell entwickeln wird. Ich denke, dass ein Nahziel die Hessenmeistschaft sein sollte. Dies wäre ein realisierbarer Gedanke und würde dieser schönen Stadt gut zu Gesicht stehen.

Bei unserem Lokalrivalen aus Bornheim lief die abgelaufene Spielzeit weniger gut. Das herzzerreisende Klagelied aus dem Rothschild‘schen Orangeriegebäude, im Günthersburkpark, war bis nach Bockenheim zu hören. „Rolf, Rolf, gib mir meine Mannschaften wieder!“, soll Kaiser Unverzagt gerufen haben, als er erfuhr, dass sein Vorstand Rolf ganze zwei Legionen – wohl an die 20 Mann – bei einem Gemetzel im Odenwald verloren hatte. So kurz nach dem Saisonende sind die Ursachen nicht eindeutig auszumachen. Zu hohe Selbstsicherheit nach den ersten beiden Spieltagen, mangelnde Spielerqualität, einfach nur Pech oder doch hausgemachte Probleme? Welche Gründe es am Ende waren wissen wir nicht. Jedoch wünschen wir den Bornheimern alles Gute und viel Geduld, dass sie sich wieder fangen und möglichst schnell zu alter Stärke zurückfinden werden. Auch wenn einige Pfeilspitzen in Richtung der Stadtteilbouler geschossen wurden, sind wir doch alle Frankfurter. Gerade aus diesem Grund heißt es zuerst einmal: Daumen drücken, dass die Landeshauptstädter den Aufstieg in die Bundesliga schaffen, nur dann dürfen sich die Bornheimer noch Hoffnung auf die Relegation machen.

Ein Jahr ohne erstklassiges Derby wäre doch eine verlorene Saison für alle.

Frankfurt im Rhein-Main Cup Finale

Ein Bericht von Michael Lewicki

Sonntag, 19.09.2010 gegen 17:30h zog der Frankfurter Pétanque Club in das Finale um den Rhein-Main Cup ein. Im Eilzugtempo wurde die vorletzte Hürde, das Spiel gegen den Turnverein 1862 Langen, deutlich genommen. Trotz der personellen Verstärkung durch Nobert und Christina Bär blieb den Südhessen am Ende nur ein Sieg aus fünf Spielen.

Die Erfolgsmannschaft um Teamchef Michael Lewicki erspielte sich bereits in der Triplette-Runde eine komfortable 2:0 Führung, so dass nur ein Sieg der drei letzten Doubletten zum Gesamterfolg genügte. Recht schnell endeten die ersten beiden Partien, und der Einzug in das Pokalfinale war geschafft. Jürgen Hallmann/Hans Pratzer konnten mit ihrem Sieg noch etwas zur 1:4 Ergebniskorrektur beitragen.

Der Finalgegner wird zwischen Arheilgen und Dietzenbach ausgespielt, beide möglichen Gegner konnten schon im Laufe der Saison geschlagen werden.

Zu vollmundig gestartet?

Frankfurt scheitert im Viertelfinale des Online Cups

ein Bericht von Michael Lewicki
mit einer Anmerkung von Michaela Röhrs

Der Frankfurter Pétanque Club 1980 e.V. erreicht sein erstes Saisonziel nicht. Am Freitag unterlag er dem Bundesligisten aus Tromm knapp mit 3:4 Spielen. Die Begegnung fand definitiv auf Augenhöhe statt und erfüllte die Erwartungen mehr als deutlich. Nach drei langen Runden stand der Sieger kurz vor 21:00h fest. Dieses vorweggenommene Finale wurde erwartungsgemäß im allerletzten Spiel entschieden.

Die Dramaturgie des Spiels ist schnell erzählt. Die ersten Triplette Partien endeten unentschieden. In den folgenden drei Doubletten konnten die Gäste mit 3:2 in Führung gehen. Die abschließende dritte Runde teilte man sich wieder unentschieden, was zu einem knappen Sieg der Trommer führte. Knackpunkt der Begegnung war vielleicht die Doublette Niederlage von Lewicki/Sittman, welche als sicherer Punktegewinn eingeplant war. Nach einer 6:0 Führung gegen Schulz/Born brachte man den Gegner mit ungewöhnlich schlecht gelegten Kugeln wieder ins Spiel. Speziell der ehemalige Deutsche Meister Born hielt das Spiel mit tollen Legepunkten offen. Konsterniert und etwas handlungsunfähig mussten die beiden Bockenheimer Akteure später die Niederlage hinnehmen.

Absolut erwähnenswert ist die Leistung von Robert Haag, welcher nun seit über 2 Jahren in diesem Wettbewerb ungeschlagen blieb. Unter dem Strich geht die Begegnung mit diesem Ergebnis in Ordnung. Mit etwas mehr Eingespieltheit und Turnierhärte wäre ein Sieg möglich gewesen. Die Kritikpunkte wurden umgehend erkannt und diskutiert, somit wird man trotz dieser Niederlage einen positiven Effekt herausziehen.

Wir wünschen dem BC Tromm viel Erfolg auf dem weiteren Weg in der Bundesliga  sowie in den Pokalwettbewerben.

Hier die Partien (Gewinner fett gedruckt)

Schulz/Schulz/Hass
Haag/Lewicki/Sittmann

Bär/Born/D. Reichert
Zollfrank/Sieling/Henrici

V. Reichert/Hass
Haag/Sieling

Schulz/Born
Lewicki/Sittmann

Bär/D. Reichert
Zollfrank/Henrici

Schulz/Schulz/Hass
Haag/Lewicki/Henrici

Bär/Born/D. Reichert
Sieling/Schwöbel/Sittmann

„Schadenfreude ist die schönste Freude, denn sie kommt von Herzen“ (Anonymus)

Als der mehrmalige künftige Snookerweltmeister Ronnie O’Sullivan vor etlichen Jahren zum ersten Mal in einem wichtigen Spiel gegen den damals amtierenden Champion Stephen Hendry antrat, leistete er sich in seinem jugendlichem Leichtsinn eine etwas arg selbstsichere Ankündigung. Der aus der Nähe von London stammende O’Sullivan verkündete nämlich, er werde „Stephen Hendry in sein kleines schottisches Provinznest zurückschicken“. Hendry nahm’s zur Kenntnis und schlug O’Sullivan ohne viel Federlesens aus dem Rennen. So geschehen vor etlichen Jahren. Inzwischen hat O’Sullivan Hendry mehrfach überrundet, allerdings ohne ihn vor den Begegnungen durch verbale Provokationen zu Höchstleistungen zu motivieren. Fazit: Wenn man keine Fehler macht, kann man auch nicht aus ihnen lernen.

OCH CUP und 2. Liga

Frankfurt bleibt weiter ungeschlagen

Am 26. Juni 2010 erspielten sich die Bockenheimer-Akteure Natascha Sieling, Frederick Zollfrank, Peter Henrici, Friedrich Sittmann, Michael Lewicki, Branko Herr und Teamchef Dieter Schwöbel einen ungefährdeten 4:1 Sieg im Online Cup Hessen. In der nächsten Runde kommt es nun zu dem Duell der beiden Poule-Favoriten. Neben dem Frankfurter Pétanque Club von 1980 e.V., gehörte auch der Provinzverein Grasellenbach (BC Tromm), ein Bundesligist, zu den favorisierten Teams. Die „Flickwerk“-Mannschaft um Mäzen und Organisator Günter Stier hält sich seit einigen Jahren recht anschaulich in der höchsten deutschen Spielklasse. Durch den Heimvorteil der Frankfurter begegnen sich die beiden Teams auf Augenhöhe. Hier in Bockenheim wird derzeit das Drehbuch des Erfolges geschrieben. Mit einer nahezu perfekt austarierten Aufstellung und Taktik wird mit voller Zuversicht in die sportliche Zukunft geblickt.

Am dritten Ligaspieltag kam es zu dem langerersehnten Duell gegen den Stadtrivalen aus Seckbach West. An diesem heißem Tag hatten die Akteure des Günthersburgparks dem Spitzenreiter nur wenig entgegenzusetzen. Trotz des sehr knappen Resultates von 3:2 zeigten sich die Spielunterschiede en Detail recht schnell. Nach dem anschließenden Sieg gegen Crumstadt ist dem 1.FPC der Meistertitel fast nicht mehr zu nehmen. Wir hoffen jetzt, dass unsere „erstklassige“ Mannschaft die rote Laterne am letzten Spieltag noch abgeben wird. Ich persönlich hätte riesige Lust in der kommenden Saison mit meinen Vereinskollegen um die Hessische Meisterschaft zu spielen. Vielleicht überlegt sich der etwas lethargische Landesverband, den Frankfurter Pétanque Club als Meister für die Saison 2011 vorab festzusetzen. Nicht nur alleine wegen des überaus guten Aussehens der Mitglieder, sondern auch für das sehr gepflegte und niveauvolle Spiel. Spitzensport in Hessen definierte sich bisher über „trockenschussübende“ Tireure, rotköpfige Stockenten-Ganter und cholerische Jungpaviane, welche bereits nach zwei Fehlschüssen auf dem Baum sitzen und Gegner mit Kot bewerfen. Da wären doch die Bockenheimer ein echtes Aushängeschild für den Landesverband.

3. Spieltag in der 1. Liga

Ein Bericht und eine Einschätzung von Michaela Röhrs

Die Aufrechten Sieben

Was für ein Spieltag! Jennifer, Achim, Branko, Rolf, Rudi, Wolfgang und ich machten  uns auf den Weg nach Heuchelheim, wo uns ein wunderschöner Platz vor dem zum Heimatmuseum umfunktionierten alten Bahnhof erwartete. Unterschiedlich aufgeschüttete Bahnen verhießen interessante und anspruchsvolle Spiele. Es war halt nur wahnsinnig heiß, und die Sonne brannte so stark herab, so dass jeder, der gerade nicht im Kreis stehen oder etwas nachmessen musste, in den Schatten des kleinen Baumbestandes zwischen den beiden Reihen der Boulebahnen floh.

Der 1. FPC traf zunächst auf das Team 1. PC Viernheim. Die Triplette Achim, Branko und Wolfgang holten relativ zügig den ersten Sieg. Nachdem die Mixed Triplette, bestehend aus Rolf, Rudi und Michaela, sich von 3:11 auf den Stand 11:12 herangekämpft hatte, mussten wir dann den Gewinn dieser Partie doch noch abgeben – überaus unglücklich schoss unser Milieu mit der letzten Kugel eine Casquette auf die gegnerische 13, so dass diese zwar einen kleinen Satz machte, aber den Punkt hielt (nicht mehr weinen, lieber Rudi, auch wenn ein Treffer das 13:12 für UNS bedeutet hätte, da der Gegner ebenfalls leer war).

In der Doublette der ersten Runde nahm Mannschaftskapitän Achim Brach kurzentschlossen die Schreiberin dieser Zeilen vom Platz, da sie mit ihrem hochroten Kopf offensichtlich kurz vorm Hitzschlag stand (danke nochmal, Achim! Ich hätte das selber wahrscheinlich zu spät gemerkt). Zur allgemeinen Freude aber ging diese Partie insgesamt an uns – in der Doublettenrunde gewannen Branko und Rudi sowie Jennifer und Wolfgang.

Die zweite Runde ging mit (seufz) 0:5 Siegen an die sehr gut aufgestellte und hervorragend spielende Mannschaft PC Gründau 1. So bildet das Team 1. FPC 1 nach wie vor das Schlusslicht der 1. Liga – sozusagen mit freier Sicht auf den ersten Platz in der 2. Liga A, der vom ersten Spieltag an souverän vom anderen Team des 1. FPC gehalten wird.

Merci ans Team!

Im Laufe dieses Ligaspieltages kam es dann doch noch kurz zu einer Diskussion, ob das häufige Fehlen einiger Mannschaftsmitglieder, die als recht starke Spieler gelten, den Verlauf der Saison beeinflusst haben könnte. Friedrich hatte ja schon zu Beginn angekündigt, dass er nur am letzten Ligaspieltag zur Verfügung stehen würde. Darauf konnten wir uns also gut einstellen. Ein anderer zog einen spontanen Kurzurlaub  der wenig verlockenden Aussicht vor, am vermutlich heißesten Spieltag des Jahres zwei anstrengende Ligarunden spielen zu müssen. Das ist verständlich, so kurzfristig aber auf jeden Fall eine zusätzliche Belastung für die verbleibenden Akteure.

An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal sehr herzlich bei denjenigen MannschaftspielerInnen bedanken, die zeigten, dass auch unter schwierigen Bedingungen auf sie Verlass ist. Einige sprangen ganz kurzfristig ein, manche verschoben sogar schon länger geplante eigene Termine. Wenn ihr nicht wärt, wäre meine Einstiegssaison als eine der „Quotenfrauen“ wirklich trist geworden.

Und noch eine kleine Vision zum Abschluss: Ich sehe ein Team 1. FPC 1, das am letzten Ligaspieltag auf der Tromm am 4. September in einer starken, vollständigen Formation antritt, um die so dringend benötigten letzten möglichen Siegpunkte zu holen! Wär‘ das nicht Klasse?

2. Liga: Der Platz an der Sonne

Team 1. FPC 2 an der Tabellenspitze

Ein Bericht von Michael Lewicki

Der 2. Ligaspieltag brachte die geplante Tabellenführung für den Frankfurter Pétanque Club in der Hessenliga Süd. Aufgrund einiger Absagen war die Truppe mit nur sechs Spielern knapp besetzt. Mit konstanten Spielzügen gewann die Frankfurter gefahrlos gegen Dietzenbach und Ginsheim mit jeweils 5:0.

Die wichtigste Partie an diesem Tag war die Begegnung gegen die PSG Rüsselheim, der die Tabelle nach dem vorangegangenen Spieltag anführte. Nach der Triplette-Runde stand es unentschieden und die Entscheidung musste in den Doublettes fallen. Natascha Sieling und Frederick Zollfrank verloren ihre Begegnung, nach sehr deutlicher Führung, am Ende ärgerlich. Fast zeitgleich konnten Michael Noak und Michael Plamp ihre Partie nach Rückstand noch umbiegen. Somit war die Runde wieder ausgeglichen und alle Augen blickten gespannt auf das noch laufende letzte Spiel. Michael Lewicki und Peter Henrici spielten zu Beginn ein sehr mäßiges Spiel, speziell Lewicki’s drucklose Legekugeln brachte das Team oft in den Kugelnachteil. Einzig die solide Trefferquote von Henrici ließ das Duo nicht übermäßig in Rückstand geraten. Doch Abdou-Razak Fariat und Bettina Kuntze von der PSG ließen nicht locker und fanden permanent das richtige Rezept. Das Ruder konnte nur mit taktischer Raffinesse noch herumgerissen werden, deshalb übernahm Michael Lewicki im Mittelteil der Partie die spielleitende Verantwortung. Nach mehreren gut gespielten Aufnahmen schaffte der 1. FPC wieder den Anschluss. Peter Henrici profitierte von der langjährigen Erfahrung seines Partners und entschied am Ende mit seinen Kugeln die Begegnung. Dies hatte die Tabellenführung in Hessenliga Süd zur Folge.

Somit ist der Frankfurter Pétanque Club die einzige Mannschaft in Hessen, die bisher ohne ein Niederlage blieb. Besonders diese Saison muss die Tabellenführung gehalten werden, denn die 1. Mannschaft des FPC’s ist in akuter Abstiegsgefahr. Sollten diese die Rote Laterne bis zum letzten Spieltag behalten, so könnte man mit der Meisterschaft in der 2. Hessenliga für die kommende Spielzeit wieder Erstklassig planen.

Na endlich, ein Punkt!

Der schwierige 2. Spieltag in der 1. Liga

Ein Bericht von Michaela Röhrs

Das Team 1. FPC 1 schnitt in der 1. Liga  gegen die Bornheim Boules, den BC Marburg und den PC Wächersbach teilweise erfolgreich ab, obwohl wir zunächst auf drei und nach der ersten Runde auf vier starke Stammspieler verzichten mussten.  Auf ein familienfreundliches „verlängertes“ Wochenende gelegt, wirkte sich der Termin des 2. Ligaspieltags ungünstig auf die Mannschaft aus.  Das Fehlen von Friedrich, Joachim, Wolfgang und dann noch Dieter machte sich natürlich bemerkbar.  Dennoch endete die erste Begegnung mit einer nur äußerst knappen Niederlage gegen die Bornheimer.

Wir wurden erfreulicherweise durch die Neuzugänge Jennifer und Dung verstärkt, allerdings gelang uns erst in der dritten Begegnung,  womit die deutsche Fußballnationalmannschaft schon in ihrem ersten WM-Spiel glänzte: Das neu formierte Team hatte sich noch nicht gefunden, kam etwas langsam ins Spiel und konnte erst in den letzten Spielen, gegen Wächtersbach, mit der Triplette Rolf/Rudi/Willi sowie den beiden Douletten Rolf/Willi und Dung/Rudi den ersten Ligapunkt holen.

Unsere rote Laterne am Tabellenende leuchtet immerhin auf den Weg für das 2. Team des 1. FPC , das mit umwerfendem Schwung nach oben strebt. Und Luft dorthin haben wir ja genug …