Ein Stuhl, der aus dem Leim gegangen war

So könnte man die Stelle des Leistungssportwartes in Hessen betrachten. Hier hilft keine Do-it-Yourself-Anleitung, und auch die Klebespachtel und der Holzleim sind überflüssig. Was hilft ist sportlicher Verstand und Idealismus, denn in einigen Tagen wird hoffentlich die vakante Position des Sportwarts/in für den hessischen Leistungssport besetzt. Ein Posten,  der über viele Jahre einer stetigen personellen Fluktuation unterlag, sollte allmählich projektbedingt über mehrere Amtsperioden besetzt werden. Die Idee des Vorstandes, einen zusätzlichen Obmann unterstützend unterzubringen, würde mit Sicherheit auf Zuspruch der potenziellen Kandidaten stoßen. Der Übergang vom Breitensport zum Leistungssport ist fließend, so dass es hier ein Gremium geben könnte, ähnlich dem Beispiel aus vielen Profisportvereinen. Vom Sportdirektor,  über den Trainer bis hin zum Mannschaftsführer. Der Jugendwart, Hendryk Wagner, betreibt sein Amt seit Jahren sehr gewissenhaft und kreativ, mit vielen Events und Ideen für den Nachwuchs. Die Ernte fährt der Hessische Pétanque Verband seit Jahren auf Deutschen Meisterschaften und internationalen Wettkämpfen ein. Wo hier ein Rädchen in das andere greift, fehlt es im Erwachsenenbereich an Konnektivität. Das halbjährliche Frauentraining ist stets ausgebucht, aber ein Leistungskadertraining während der Saison findet praktisch nicht statt. Ein unschwer zu erkennendes Defizit. Nach HPV-Informationen verfügt der Verband über vier Trainer, strategisch ausgezeichnet über Hessen verteilt. Günter Gaug, Günther Stier, Claus-Dieter Bach und Georg Hose könnten ihre erlernten Trainingsmethoden in die Kaderarbeit einfließen lassen. So könnte man methodisch teambildende Maßnahmen in die Kaderarbeit integrieren. Ich denke die Ideen sind vorhanden und umsetzbar. Jetzt fehlt nur noch ein Kandidat, der mit Herzblut die Sache in Angriff nimmt.

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